
1. Ölaustritt an der Schweißnaht
Die Hauptursachen sind mangelhafte Schweißqualität, unvollständiges Schweißen, Fehlwinkel, Poren, Blasenbildung und andere Schweißfehler. Leistungstransformatoren sind beim Verlassen des Werks mit Flussmittel und Farbe beschichtet, wodurch nach dem Betrieb versteckte Gefahrenquellen entstehen können. Zudem können elektromagnetische Vibrationen Schweißvibrationen und Risse verursachen, die zu Leckagen führen. Bei bereits aufgetretenen Leckagen muss die Leckstelle sofort lokalisiert und behoben werden. Bei größeren Leckagen können Metallwerkzeuge wie Spaten oder scharfe Stempel verwendet werden, um die Leckstelle zu fixieren. Nach der Leckabdichtung wird die behandelte Oberfläche gereinigt und größtenteils mit Polymerverbundwerkstoffen ausgehärtet, die eine langfristige Leckageabdichtung gewährleisten.
2. Ölleckage abdichten
Die mangelhafte Abdichtung ist darauf zurückzuführen, dass die Verbindung zwischen den Kanten und dem Deckel üblicherweise mit einem ölbeständigen Gummistift oder einer Gummidichtung abgedichtet wird. Wird die Verbindung nicht sachgemäß hergestellt, führt dies zu Ölaustritt. Manche Verbindungen werden mit Kunststoffbändern fixiert, andere direkt zusammengepresst. Durch das Verdrehen während der Montage kann die Verbindung nicht ausreichend fest angedrückt werden, wodurch die Dichtwirkung nicht erreicht wird und weiterhin Öl austritt. Durch die Verwendung von hochwertigen ShiLan-Materialien lässt sich eine integrale Verbindung herstellen, die den Ölaustritt deutlich reduziert. Alternativ kann, um die Handhabung zu vereinfachen, das Metallgehäuse zur besseren Leckagekontrolle gleichzeitig verklebt werden.
3. Ölaustritt an der Flanschverbindung
Die Flanschfläche ist uneben, die Befestigungsschrauben sind locker und der Montagevorgang ist fehlerhaft, sodass die Schrauben nicht ordnungsgemäß angezogen sind und es zu Undichtigkeiten kommt. Nach dem Festziehen der lockeren Schrauben werden die Flansche abgedichtet und die möglicherweise undichten Schrauben fachgerecht entsorgt. Lockere Schrauben müssen gemäß der Montageanleitung unbedingt festgezogen werden.
4. Undichtigkeiten an Schrauben oder Rohrgewinden
Unzureichende Verarbeitung und mangelhafte Abdichtung beim Verlassen des Werks. Nach einer gewissen Zeit der Abdichtung des Leistungstransformators kann es zu Leckagen kommen. Um diese zu kontrollieren, werden die Schrauben mit einem Polymermaterial abgedichtet. Alternativ können die Schrauben (Muttern) gelöst, mit einem handelsüblichen Trennmittel (blau) bestrichen und anschließend mit einem Dichtmittel wieder festgezogen werden. Nach dem Aushärten kann so eine Leckagebehandlung erreicht werden.
5. Ölaustritt an Gusseisenteilen
Die Hauptursachen für Ölaustritt sind Blasenbildung und Risse im Gusseisen. Bei Rissaustritt ist das Bohren von Entlastungslöchern die beste Methode, um Spannungen abzubauen und ein Weiterreißen zu verhindern. Je nach Rissart kann ein Führungsdraht in die Leckstelle eingeführt oder mit einem Hammer vernietet werden. Anschließend wird die Leckstelle mit Aceton gereinigt und mit Material abgedichtet. Löcher im Gusssand können direkt mit Material abgedichtet werden.
6. Ölaustritt aus dem Kühler
Das Wärmerohr des Kühlkörpers wird üblicherweise aus einem gefalzten Stahlrohr geformt und anschließend gestanzt. An den gebogenen und geschweißten Stellen des Wärmerohrs treten häufig Leckagen auf. Dies liegt daran, dass beim Stanzvorgang die Außenwand des Wärmerohrs unter Zugspannung und die Innenwand unter Druck steht, verursacht durch Eigenspannungen. Um Druck und Leckagen zu reduzieren, werden die oberen und unteren Ventile (Drosselklappen) des Kühlers geschlossen.
7. Auslaufen von Öl aus Porzellanflaschen und Glasetiketten für Öl
Die Ursache liegt meist in einer unsachgemäßen Installation oder einem Dichtungsversagen. Polymerverbundwerkstoffe lassen sich gut mit Metallen, Keramik, Glas und anderen Materialien kombinieren, um eine grundlegende Leckagebehandlung zu erreichen.










